, Thomas Fürer

Das Rocker Prinzip.

Interessant, dass dieser Ausdruck schon vor einiger Zeit von der Musikwelt auf die Skiindustrie transferiert worden ist. Doch wie kam es zu diesem Transfer und wie soll das zusammen harmonieren?

Eine mögliche Erklärung könnte darin bestehen, dass wenn auf der Piste und vor allem neben der Piste der Hang unendlich lang sein dürfte es vielfach mindestens genauso rockt wie bei lauten Tönen. Ob nun der moderate All Condition- und Allround Fahrer, der sportlich moderne Pistenfahrer, der sportliche All Condition Fahrer oder der sportlich klassische Pistenfahrer betroffen ist.

Mit einem Tip-, einem Tip & Tail- oder sogar mit einem Full-Rocker. Oder dann eben mit einem normalen Ski, einem Full Camber. Mit Maximum oder mit Minimum edge contact.

Doch welches ist nun die richtige Konstruktionsform in welcher Skilinie und für welchen Zweck? Was soll gewählt werden?

Dazu eine ganz kurze Antwort: Ausprobieren, bis es rockt.

Mit dieser kurzen Antwort soll verdeutlicht werden, dass so viele Varianten möglich sind. SchneesportlerIn, SchneeArt und SchneesportGerät sind massgebende Faktoren bei der Suche nach der möglichst optimalen Kombination. Sollte diese nach dem Ausprobieren gefunden werden ist der Genuss vorprogrammiert.

Und wenn dann wirklich alles zusammenpasst, der Hang auf oder vor allem neben der Piste unendlich lang sein dürfte, kann dies alles in einer Feststellung zusammengefasst werden:

ES ROCKT. LAUT UND DEUTLICH.

In diesem Sinne wünscht der Vorstand weiterhin viele schöne, spannende und eben rockige Erlebnisse im und auf dem Schnee, mit welchem Gerät auch immer.

Thomas Fürer, Präsident Skiklub Alpina